Tipps für Virenscanner

Doch in der Praxis ist die Installation einer entsprechenden Antivirus Software noch nicht der einzige Weg, um die Sicherheit beim Surfen im Internet zu erhöhen. Auf der anderen Seite spielen Verhaltensmuster bei der Bestimmung der Wahrscheinlichkeit eines persönlichen Befalls eine wichtige Rolle. Es lohnt sich aus diesem Grund, den Blick auf besonders riskante Aktionen zu lenken und sie im eigenen Alltag nach Möglichkeit zu vermeiden. Steht dann zusätzlich ein kompetentes Internet Security Programm bereit, so wurde mit wenigen Mitteln bereits ein Maximum an Sicherheit geschaffen.

Vorsicht in den Sozialen Netzwerken


Kein Misstrauen wird
in der Regel den Sozialen Netzwerken bei ihrer Nutzung entgegengebracht. Dabei lauert auch hier die eine oder andere reale Gefahr, die eine wirkliche Bedrohung für das System darstellt. Denn auch im Raum von Facebook und Co. reicht ein einziger falscher Klick bereits aus, um schädliche Dateien auf dem eigenen Rechner zu verankern. Da deren Quelle nur in seltenen Fällen genau überprüft werden kann, ergibt sich daraus ein erhebliches persönliches Risiko.

Gleichsam versteht es die Schadsoftware inzwischen, sich unbemerkt über die Profile zufällig ausgewählter Nutzer zu verbreiten. Dieser persönliche und vertraute Anschein macht die Inhalte noch gefährlicher, da nichts darauf schließen lässt, dass es sich um Malware handeln könnte. Die sogenannten „Content-Filters“ sind ein geeignetes Mittel, um einen wichtigen Einfluss auf die Sicherheit des eigene Profils zu nehmen.

Keine Dateianhänge öffnen


Dateianhänge von
E-Mails, die von unbekannten Quellen stammen, sind eine nahezu klischeehafte Chance für die Verbreitung von Malware. Doch in der Praxis handelt es sich noch immer um einen Pfad der Verbreitung, der große Erfolge für sich verbuchen kann. Aus diesem Grund ist es von elementarer Bedeutung, unter keinen Umständen solche Anhänge zu öffnen. Die Internet Security ist glücklicherweise inzwischen dazu in der Lage, den Nutzer in vielen Fällen zu warnen. Doch auch die persönliche Erinnerung trägt einen Teil dazu bei, dass es die Viren auf diese Weise nicht auf den eigenen Rechner schaffen und dort Schaden anrichten können. So wird der Schutz vor Viren gewährleistet.

Vorsicht bei Programmdateien

Aus technischer Sicht ist es deutlich leichter, Schadsoftware in Programmdateien zu verpacken. Dies liegt daran, dass die Nutzer sie mit nur einem Klick direkt ausführen können. So ist ein noch schnellerer Übergriff der Software auf das gesamte System möglich. Wer sich davor schützen möchte, sollte zunächst darauf achten, keine Downloads über unbekannte Seiten oder gar E-Mails zu starten. Zu groß ist in diesem Fall das Risiko, den eigenen Rechner zu infizieren und somit langfristige Probleme zu erhalten. Programmdateien sollten erst dann geöffnet werden, wenn ihre Quelle klar identifiziert werden konnte und mit einer hohen Seriosität in Verbindung gebracht wird.

Datenträger überprüfen


Weiterhin ist es nicht nur über das World Wide Web möglich, ein System mit Malware zu belasten. Auch Datenträger stellen bei ihrer Benutzung eine Gefahr dar. Bekannt ist das Beispiel des USB-Sticks, der aufgrund von auf ihm befindlichen Dateien in einer Firma von Mitarbeiter zu Mitarbeiter wandert. Auf diese Weise wird der Malware Tür und Tor geöffnet, was es eigentlich zu verhindern gilt. Eine genaue Überprüfung der Datenträger vor ihrer Nutzung stellt sicher, dass diese ihre schädliche Ladung nicht loswerden und damit die Sicherheit des gesamten Systems ernstlich gefährden.